MOUNTAINBIKE


E-Rider


RACE


CROSSBIKE


TANDEM




Erster Sieg

Juni 16, 2010

Eine der größten Marathon-Veranstaltungen in Deutschland stand am Wochenende auf dem Rennkalender des Teams. Das Bike-Festival in Willingen lockt jedes Jahr tausende von Teilnehmer an den Start des Marathons und neben den Top-Fahrern der deutschen Marathonszene kommen regelmäßig die Cracks aus der Schweiz, Österreich, Holland und Belgien. Somit möchte beim Massenstart am frühen Samstagmorgen jeder weit vorne stehen, da es direkt nach dem Start die ersten sechs Kilometer bergauf geht. Danach kann jeder zwischen der 55 Kilometer, 95 Kilometer und der 122 Kilometer-Distanz mit immerhin 3400 Höhenmetern wählen.

Das Conway-Racing-Team ging mit allen vier Fahrern ins Rennen und den besten Start erwischte Björn Papstein. Er konnte sich mit einer Gruppe von zehn Fahrern am ersten Berg absetzen und bis Kilometer 40 auch ohne Probleme mitfahren. Dann erwischte ihn jedoch das Pech und nach mehreren Defekten rollte er nur noch ins Ziel.

Sascha Wagner hatte sich die 95 Kilometer Runde vorgenommen und fuhr in einem starken Finale noch auf Rang 9 in der Herren-Kategorie vor. Damit war er in dem starken Feld vollauf zufrieden. Auch vom Gefühl kam er schon wesentlich besser auf dem Mountainbike zurecht als noch zwei Wochen zuvor beim Vulkan-Bike in Schotten. Sieger wurde hier Thomas Nicke vom Fiat-Rotwild-Team.

Das Top-Ergebnis des Tages fuhr allerdings Holger Sievers ein. Auf Grund einer Erkältung entschloss er sich nicht die lange Runde zu riskieren, vor allem da es einen Tag später Richtung Kanada zu einer UCI-Rundfahrt auf der Straße ging. Er kam immer besser ins Rennen und konnte am Ende den ersten Sieg für das Team einfahren. Auf der kleinen Runde siegte er in der Masters-Kategorie vor Bernd Demmeier vom Craft-Rocky-Mountain-Team und Thomas Schulte-Pieper in einer Zeit von 2 Stunden 24 Minuten.

Als nächster wichtiger Marathon steht nun der „Spessart-Bike-Marathon” am 27. Juni in Frammersbach auf dem Programm. Hier geht es erneut um Weltranglistenpunkte, da er zur UCI-Kategorie C2 gehört.

Klasse Einstand

Juni 16, 2010

Die 7. Auflage des MTB-VULKAN Marathons entwickelte sich zum ersten Mal zu einer heftigen Schlammschlacht, die den Teilnehmern alles abverlangte! Am Samstag beim Aufbau von Strecke und Start-Ziel-Gelände herrschte noch Sonnenschein, doch schon in der Nacht kam kräftiger Regen und hielt manchen gemeldeten Fahrer vom Start ab. Sascha wurde hinter dem späteren Sieger Christian Schneidawind sehr guter fünfter und feierte einen gelungenen Einstand auf dem MTB.

Hier der Bericht von Sascha:

Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss zur Langstrecke über 90km und 2090 Höhenmeter. Es ging gleich vom Start weg bergan auf den Hoerodskopf, einem der höchsten Berge Hessens. Das Anfangstempo war sehr hoch, so dass sich nach ca. 15 Minuten die Fahrer Schneidawind, Golderer (beide Texpa-Simplon) und Christian Kreuchler (Germina) absetzen konnten. Ich war auf Sichtkontakt dahinter und hinter mir eine vier Fahrer starke Gruppe, auch mit Sichtkontakt zu mir. Nach dem ersten Anstieg und einer Fahrzeit von einer halben Stunde war vor und hinter mir keiner mehr zu sehen, so dass ich die erste Runde über 45km komplett alleine fuhr. Anfangs der zweiten Runde fuhr ich Golderer auf und konnte ihn stehen lassen, jedoch kamen von hinten zwei Mann, die mir an einem technischen und matschigen Stück weg fuhren und sich danach mit der Führung abwechselten. So kam ich leider nicht mehr heran und fuhr mein Rennen auf dem 5. Platz zu Ende. Zum Ende raus wurde es nochmal ganz schön lang, weil sich die Strecke durch den vielen Regen extrem schwer fahren ließ und es einem auf dem Boden vorkam, als wenn man gar nicht mehr vom Fleck weg kommt, an steilen Stücken war teilweise schieben schneller als fahren.

Holger wird zweiter

Juni 16, 2010

Fast vor seiner Haustür ist Holger bei einem Marathon in Belgien auf das Podium gefahren. Der Marathon “Le Reid” geht kreuz und quer durch die Ardennen und zählt zu der für die Belgier sehr wichtigen “East-Belgium-Marathon-Trophy”. Highlight der Strecke sind einige Flussdurchfahrten, bei denen man teilweide bis zur Vorderradnabe im Wasser versinkt. Auf 70 Kilometern sind fast 40 steile Anstiege zu bewältigen. Holger konnte seine ansteigende Form beweisen und blieb auch endlich einmal von der “Defekt-Hexe” verschont. Am Ende wurde er in der Masters-Kategorie 2er und stand damit erstmals in diesem Jahr auf dem Podium. Doris wurde in der gut besetzten Damen-Kategorie am Ende zwölfte.

Doris Steenfatt wird 9.

Juni 16, 2010

Bei eisigen Temperaturen von nur 4 Grad, gefühlte -2, leichter Nieselregen, ging es mit 814 Startern für die 75 km Strecke an den Start.
Ein leichtes Frösteln sollte schon bald vergehen, denn die 8 Gipfel hatten es wirklich in sich. Schöne Singletrails, schwierige Wurzelpassagen sowie Flussdurchfahrten und nicht zu vergessen, der unendliche Schlamm - mein Vorderrad ließ sich nicht mehr bewegen - machen das Pedalieren nicht gerade erschwinglich, aber der Spass hörte nicht auf. Bei km 50 wollte ich eigentlich zum ersten Mal mein Rennen beenden, aber die gute Verpflegungsstelle, das Luftnachpumpen des Hinterrades sowie eine Bikedusche überredeten mich zum Weiterfahren. Gut so: “Aufgeben zählt nicht!” Gestärkt und ein wenig mehr Luft auf dem Pneu konnten mich auf den letzten KM wieder beschleunigen, und nach 75 km passierte ich als 9. Frauen von 24 Starterinnen das Ziel.
Ein Lächeln und eine Packung Schlamm im Gesicht - wie ich später im Spiegel entdeckte - sagten mir Mountainbikefahren ist eben nichts für Warmduscher :)
Nun folgt am 24.05. mein zweites Rennen in den Ardennen - Belgien und ich bin gespannt, was mich dort erwartet!
Aber Waimes bleibt wohl eher ein Geheimtip der Deutschen Fahrer, die nicht sehr zahlreich vertreten waren!

Dennoch empfehlenswert - Zeit bei der Anreise sollte man einplanen!

Sascha Wagner siegt!

Juni 16, 2010

Sascha Wagner ist am Wochenende ein wichtiger Sieg gelungen. Bei den Landesverbandsmeisterschaften in Hessen hat er sich den ersten Sieg der Saison geholt. Da er nicht nur auf dem MTB unterwegs ist, hat er damit ein wichtiges Ziel für sich selbst erreicht: Er ist durch diesen Sieg bei den Deutschen Meisterschaften der Profis startberechtigt. Im Sommer finden diese in Erfurt statt und ein welliger, aber nicht extrem schwerer Stadtkurs erwartet ihn dort. Solche Rennstrecken liegen ihm und mit ein wenig Glück und guter Form kann er dort vielleicht für eine kleine (oder gro0e) Überraschung sorgen…

Nächste Seite »